Indian Summer in Kanada
Der Sommer in Kanada ist zwar kurz, dafür aber sehr heiß. Er ist aus Literatur und Film auch als Indian Summer bekannt, vielleicht weil sich durch die intensive Sonnenstrahlung das Laub der Bäume sehr schnell in warmes Rot, Orange und Braun verwandelt, Farben die in der Kultur der Indios sehr dominant sind – nicht nur wegen ihrer Hautfarbe.
Obwohl die meisten mit Kanada lange Winter mit viel Schnee, Eis und Kälte ist es dennoch ein Land, im dem man durchaus einen besonders schönen und intensiven Sommerurlaub verbringen kann. Am besten wählt man sich dafür einen Ort in Südkanada aus, denn Städte wie Quebec, Montreal oder Ottawa liegen auf denselben Breitengraden wie Italien und Frankreich. Das kontinentale Klima Süd- und Mittelkanadas ist zudem beständiger als das Ost-mediterrane in Europa, so dass im Juli und August fast durchgängig die Sonne scheint.
Wer also glaubt, dass man bei einem Urlaub in Kanada den Sonnenschutz außer Acht lassen kann, befindet sich im Irrtum. Die heiße trockene Luft lässt sich auf dem Lande nur im Schatten einer Markise oder im Pool unter einem Sonnensegel ertragen. Am angenehmsten ist es natürlich am Strand – ganz gleich ob an der Ost- oder Westküste, zumal hier auch immer eine frische Brise weht. Ein gutes Sonnenschutzmittel, Sonnenhut und Sonnenbrille sind auch die wichtigsten Utensilien, wenn man im Sommer mit dem Wohnmobil oder anderen Fahrzeugen die Schönheit und Weite Kanadas erkunden möchte.
Die unendlichen Wälder, unberührte Seenlandschaften, einsame Berge und wilde Flüsse üben nach wie vor ihre Magie aus, auch wenn darin keine Indianerdörfer mehr zu entdecken sind. Die meisten Ureinwohner haben sich in die von Einwanderern aus allen Teilen der Welt stammende Bevölkerung Kanadas integriert. Da sowohl Asiaten als auch Weiße den kulturellen Flickenteppich Kanadas bereichern, fallen die Nachfahren der Ureinwohner, den Inuit, kaum im Straßenbild auf.